Gespielt: 19.11.-25.11.2018

Was hast du gespielt? Wie hat es dir gefallen? Was war gut? Was nicht so doll? Schreib es hier ins Forum. In der Kurzform oder auch gerne ausführlich und unbedingt gnadenlos ehrlich.
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Jimmy_Dean
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Gespielt: 19.11.-25.11.2018

#1 Post by Jimmy_Dean » 26. Nov 2018, 04:26

Gestern gab es die erste Partie "Triumph & Tragedy" von GMT Games.

Der erste EIndruck ist zwiegespalten: Ja, es ist ein thematisches Wargame, dass die Zeit 36-45 ziemlich gut widerspiegelt. Ja, das Spielmaterial und die Map sind sebenfalls sehr schön. Was fehlt , war bei unserer Dreierpartie allerdings der "Kick", der für ein richtig gutes Spiel spricht. Den hatte ich zum Beispiel sofort bei "Catan: Aufstieg der Inka".

Bei T&T haben wir alle zunächst versucht, keinen Krieg auszulösen und uns wirtschaftlich zu entwickeln,wie es auch historisch korrekt ist, denn so kann man das Spiel auch gewinnen. Dumm nur, dass der deutsche dabei die Nase vorn hat, da er über viel mehr Ressourcen anfangs verfügt. Also habe ich als Allierter später den Krieg gegenüber Deutschland erklärt. Aber so waren sicherlich 1-2 Stunden vorbei mit Vorgeplänkel wie Aufrüsten etc. Diese Phase war keineswegs langweilig. Die spielkarten bieten allesamt eine Vielzahl von Einflussmöglichkeiten. Welche davon die besten sind, müsste man sicherlich in weiteren Partien testen.Doch will ich das überhaupt?Mal sehen..

Mit dem Kriegseintritt wird das Spiel ein normales Blockwargame. Da werden dann Einheiten gestapelt und über den Plan geschoben. Die Allierten werden umso stärker, je länger der Krieg dauert. In unserer Partie gewann der Russe, weil der Alliierte es versäumt hat, eine zweite Front gegen den Russen aufzubauen, nachdem der Deutsche bereits geschwächt war. Die 4 Stunden kamen uns nicht lang vor, dennoch fehlte irgendwie das Gefühl, dass es sich hier um ein Spitzenspiel handelt. Woran lag es? Eigentlich war alles da, was für ein Spitzenspiel spricht. Dennoch ist mein Wunsch nach einer Folgepartie gering.

Hat von euch einer das Spiel gespielt und kann mal seine Eindrücke dazu äußern?.-)

Gruß
Marc

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Attila
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Re: Gespielt: 19.11.-25.11.2018

#2 Post by Attila » 30. Nov 2018, 08:08

Hi,

Oh - hôchst interessant. Ich habe es hier nun bald 2 Jahr ungespielt hier liegen. 😢
Vom Prinzip hat es alles was ich an Wargames mag - deswegen bin ich auch guter Hoffnung das es mir gut gefallen wird. Wenn es denn mal auf den Tisch kommt ...

Aber auch das wird schon noch. Ich werde dann auf jedenfall Berichten. Das man T&T mit Siedler: Aufstieg der Inka in einen Zusammenhang bringt hätte ich aber nie gedacht. 😂👍

Atti

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Jimmy_Dean
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Re: Gespielt: 19.11.-25.11.2018

#3 Post by Jimmy_Dean » 2. Dec 2018, 10:34

Attila wrote:
30. Nov 2018, 08:08
Das man T&T mit Siedler: Aufstieg der Inka in einen Zusammenhang bringt hätte ich aber nie gedacht. 😂👍

Atti
Moin Atti,

meine Intuition hat mich nicht getäuscht: Ich wusste, dass du diesen Satz kommentieren würdest;)

Ich finde, dass der Begriff "Spielreiz" eine höchst individuelle Sache ist. Natürlich kann man beide Spiele nicht miteinander vergleichen. Aber letzten Endes entscheidet der Spielspaß am Tisch. Und da muss ich einfach sagen: Die Emotionen am Tisch, die Interaktion untereinander und das Kommunizieren miteinander , waren einfach höher. Das Spielerlebnis war für mich einfach schöner. Allerdings ist für mich der Spielreiz bei einem Spiel umso höher, je mehr Interaktion und Thema ein Spiel zu bieten hat. Daher scheiden für mich die meisten "Autistenspiele", sprich Multisolitärspiele, von vornherein aus. (@ode: Aua, bitte nicht hauen,.)) Daher finde ich es ja auch so wichtig bei Rezensionen, WER diese verfasst hat. Erst dann kann man einen Spieletipp oder Verriss richtig einordnen. Von der Spielbox kann ich lediglich Matthias Hardel, Knut Michael Wolf und dich als Maßstab nehmen. Da ist die Übereinstimmung am höchsten, aber auch nicht immer vorhanden: Zum Beispiel bei Privacy :D Die anderen Rezensenten haben sehr oft andere Meinungen zu Spielen als ich. Daher ist Spielreiz verdammt schwer zu beschreiben:)

Einen schönen ersten Advent wünscht dir

Marc

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Attila
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Re: Gespielt: 19.11.-25.11.2018

#4 Post by Attila » 4. Dec 2018, 08:52

Hi,

Keine Frage. Ich kenne Das Inka-Siedler nicht, aber meine Aversion gegenüber Siedler habe ich inzwischen überwunden. Auch wenn es niemals mein Lieblingsspiel werden wird, bin ich durchaus für eine Partie zu haben. Durchaus auch vom "Ur"-Siedler (also ohne Variante). Aber auch für die aktuellen Varianten.

Atti

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